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Punktlandung

Noch sind wir ja nicht da aber was die Auslastung des Freigepäcks anbelangt haben wir eine 1a Punktlandung hin gelegt. Zwei Koffer à exakt 23kg. Der ein oder andere Hygieneartikel ist leider auf der Strecke geblieben, dafür haben wir 19kg Werkzeug in den Koffern. Die Dame des Hauses reist nun mit einem Zoll-Ratschenkasten neben all den Schminkutensilien und was Frau so braucht. Mal sehen ob das für Kurzweil bei der Einreise in den USA sorgt 🙂

Es gibt ja einige Situationen, die ich versuche so gut es geht zu vermeiden. Unter anderem a) Schlange stehen, b) früh aufstehen und c) öffentliche Verkehrsmittel. Heute morgen gab‘s von allen Dreien erst mal reichlich, denn um a) zu minimieren hab ich b) forciert, auch aus dem Grund, das in c) nicht so viel los ist.

Das Resultat war, dass wir nach ca. 30min inkl. Check-in und Sicherheitskontrolle durch waren und drei Stunden lang Kaffee unseren müden Körpern zuführen …. das wird noch lustig 🙂


Das finde ich auch. Hallo, ich bin die Frau vom Mann und von den Vermeidungsstrategien her absolut konform. Schlange stehen, früh aufstehen und öffentliche Verkehrsmittel sind genau die Argumente, die mich die Decke wieder über den Kopf ziehen lassen. Ging aber heute nicht. Also habe ich mir meinen Reisepullover über den Kopf und die Bushose über den Hintern gezogen und bin dem Mann nachgelaufen. Direkt durch den Securitycheck hindurch und gleich in die Sprengstoffkontrolle rein. Hatte aber keinen dabei. Man kann ja nicht an alles denken und ausserdem glaube ich, dass die da echt humorlos sind. Nix derf ma.
Das mit dem Werkzeugkoffer, gell. Ich hab mich ja über mein ursprünglich leichtes Gepäck von 17 kg gefreut, bis ich dann des Mannes Packesel spielen durfte und die 8 Zoll Schlüssel (gibts gar nicht, habe ich gerade gehört, also echt. In meiner Welt schon) neben meinen 8 Lippenstiften platziert habe.
Jetzt vertreiben wir uns die Zeit mit Kaffee, Gebäck, Gepäck und Geblogge. Auch fein. Aufgeregt bin ich schon, muss ich zugeben, schließlich ist das eine absolute Premiere. Ich war noch nie in den US and A. Darum lauf ich noch ein bisschen hin und her und wieder zurück. Wir lesen uns dann ein paar km weiter westlich wieder.

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Nachdem ich mich sieben Stunden lang durch das Menu des On Board Monitors geklickt hatte bis ich mich endlich entscheiden konnte welchen Film ich im Flieger sehen wollte waren wir auch schon da. Auch das ganze Zollgedöns ging erstaunlich schnell und unkompliziert, was ich in Anbetracht meiner Mitbringsel für ungewöhnlich hielt. Ich dachte mein mitgebrachtes Werkzeug gilt aufgrund des Gewichts als Metallimport und ich hätte am Ende Strafzoll zahlen müssen… aber nix! Auch gut… Dafür wollten wir nach dem Einchecken im Hotel eigentlich ins Daisys zu Dandy Wellington aber genau das viel heute leider aus. Also blieben wir heute kulturell im Minus und sind dafür einfach mal dreißig Block rauf und wieder runter zum Hotel. Wenn man erst mal in Schwung kommt legt man schon ganz schön Strecke zurück. Jetzt reichts aber auch, denn nach gewohnter Zeit ist’s nun 4 Uhr morgens. Also jetzt ab ins frischhaltethekentemperierte Etablissement und mit Eifer an der Matratze horchen.

C’est comme ca….la la la la laaaaa

 

 

2 Gedanken zu „Punktlandung“

  1. Hallo Ihr Beiden,

    Sind ja tolle Geschichten mit superklasse Bildern von Euch.
    „Ich fühle sozusagen mit Euch“ Werde Euch weiterlesen. 😊

    LG Steffen

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