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Zwei Schritte vor, drei zurück…

So, das war’s jetzt für’s erste mit dem Dodge-Projekt. Wir werden wohl die nächsten 5 Wochen mit dem Leihwagen umherfahren. Hab jetzt zwei Tage mit Buddy, dem Besitzer der Werkstatt den Bus so gut es geht in die Mangel genommen, aber wir bek0mmen ihn nicht richtig zum laufen.

Haben den Tank ausgebaut und ausgespült (ein neuer war diese Woche nicht mehr zu bekommen), Zündanlage komplett überholt, Vergaser zerlegt und Sauber gemacht, Frontscheiben ausgebaut und neue zuschneiden lassen, Die Bremsanlage komplett überholt, die Elektrik überprüft und die Türen gangbar gemacht, die gingen nämlich nicht mehr auf. Dann festgestellt, das es keine Schlüssel gibt um das Ding abzusperren und wir hatten bisher noch keine Chance zu prüfen ob Getriebe und Kupplung ok sind. Und weil das nicht reicht ist der Titel (sowas wie der deutsche Fahrzeugbrief) ungültig, weil das Fahrzeug mehr als 10 Jahr stillgelegt war und der Vorbesitzer erst einen neuen benatragen muss, was bis Mitte nächster Woche dauert und da müssten wir ja schon in New Orleans sein.

Das war also mal nix. Der Verkäufer meinte ja der läuft und es wären nur ein paar Kleinigkeiten aber da ging die Wahrnehmung wohl weit auseinander. Naja… hoch gepokert und mit dem schwarzen Dodge und dem DeSoto in 2015 hat’s ja super geklappt, dieses mal halt leider nicht. Ärgerlich, denn er hatte ja ewig Zeit alles machen zu lassen da ich die Karre schon im November gekauft habe und er hat ihn in der Woche vor unserem Abflug in die Werkstatt gebracht. Ein bisschen bringt mich das ja schon aus der Komfortzone….

Ich werde jetzt in der letzten Woche wieder kommen, bis dahin hat Buddy den fertig und probegefahren, dann bleiben mir immerhin noch die letzten fünf Tage… 🙂 Muss man jetzt einfach mal optimistisch sehen.

Übrigens… sollte jemand das selbe vorhaben, kann ich nur Buddys Werkstatt empfehlen. So werd ich’s jedenfalls machen sollte ich noch nicht genug haben… ihm sagen was man will, Budget vorgeben und er besorgt was… bin mir sicher, das er das hin bekommt.

So, jetzt ein Sixpack Bier und ab an den Strand

In the end it doesn’t really matter…

Eves Sicht der Dinge:
Oh no, das find ich echt schade für Kai, dass sein Herzensprojekt jetzt nicht geklappt hat. Finde ich schon ärgerlich, dass der Besitzer da so verpeilt war, dafür hat er keinen Nürnberger Lebkuchen bekommen, den kann jetzt der Bastelbuddy essen. Na gut, dann fahren wir halt klimatisiert rum, immerhin ein Vorteil.
Gestern hatte Kai ja Basteltag und weil ich nicht mit in die Bastelbude wollte, weil die Aussicht auf um die acht Stunden dumm im Weg rumzusitzen hätte mir jetzt auch kein Vergnügen bereitet, zumal ich auch keine Bastelklamotten dabeihatte und auch mit Bastelklamotten nur im Weg rumgesessen wäre, weil es den 8 Zoll Schlüssel ja nicht gibt, habe ich beschlossen, im Motel zu bleiben und mal zu Fuß in den nächsten Supermarkt zu gehen.
Denkste. Ich weiß nicht, ob man für einen Freak gehalten wird, wenn man zu Fuß draussen rumläuft, aber nachdem mich jedes zweite Auto angehupt hat und ich auf der Straße auch keine Fußgängerampel gefunden habe, ist es mir irgendwann zu dumm geworden und ich bin in ein Schnellfressrestaurant gegangen. Dort auch gleich angehupt worden. Ja Herrschaft. Hab erstmal mein Hosentürl gecheckt und geschaut, ob mir irgendwo was raushängt, was nicht raushängen soll, aber war alles da, wo es hingehört. Bis auf meine Laune, die war im Keller.
Habe mich dann vors Motelzimmer gesetzt. Bis ich angehupt worden bin. Ich hätte ja zurückgehupt, aber ohne Hupe ist das schon blöd. Habe mich dann ins Motelzimmer gesetzt, dem Steinzeitinternet beim schnarchigen Laden der Seiten zugesehen und fand den Tag irgendwie doof. Aber auch der ging vorüber und nachdem ich wieder den obligatorischen Motelzimmerjuckreiz überwunden habe, habe ich in dem Bett wieder gut geschlafen. Vorher noch mit dem Mann in einem pseudobayrischen Restaurant aus purer Neugierde essen gewesen. Der Sauerbraten war gar nicht mal so schlecht, aber über die Portionsgröße müssen wir nochmal reden. War dann ein schöner Ausklang des Abends.

Die Sinne sagen:
Die Ohren sagen: Herrschaftszeiten, wenn noch einer hupt, dann tret ich ihm gegens Auto.
Die Augen sagen: Motelzimmer schauen alle gleich aus, gibt es einen Motelzimmerlampengroßhandel?
Die Nase sagt: lass bloss die Tür offen, hier müffelts (man kann meistens die Fenster in Motels nicht öffnen)
Der Mund sagt: Cooler Sauerbraten. Echt.
Der Tastsinn sagt: Diese großen Betten sind super.

3 Gedanken zu „Zwei Schritte vor, drei zurück…“

  1. Ach Mist, hatte so die Daumen gedrückt. Hau dem Besitzer das Ding um die Ohren, ich würd dem ja die Meinung geigen, was ein Depp!
    Hoffe ab jetzt läuft‘s! 👍🏼😁

  2. Oh shiiit. Da hast du dir aber mit dem Buddy einen echten Profi geangelt. Ich werde mich mal nach einer alternativen Reiseroute für meine Stossstangen erkundigen.
    VG Alf

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