0

Oxnard, CA – San Luis Obispo, CA

Heut gab’s ne Menge Überraschungen …

erstmal haben wir ja in einer Art Tierasyl übernachtet. Von Katzen, über Kois, Hunde, Meerschweinchen und Hasen gab’s da alles. Das war recht gesellig. Die eine Katze hat dann auch bei uns gepennt. War lustig. Schlangen und Vögel hatten die auch mal, aber die Schlangen sind dauernd abgehauen (Beine machen kann man da ja nicht sagen) und die Vögel sind den Katzen zum Opfer gefallen (vor die Hunde sind die also nicht gekommen). Da war mal ne schöne Abwechslung.

Dann los, die Küste lang Richtung Norden. Erst mal in einen Trödelladen. Dort gab’s tatsächlich einen Stand mit Originalverpackten Ersatzteilen für Karren aus den 50ern und älter. Hätte nen knappen tausender gekostet, den ich a) nicht hatte und b) zu wenig für mich dabei gewesen wäre. Aber war schön, so einen Fund mal zu sehen.

Da gab’s auch ein handsignietes Bild von Bettie Page gezeichnet von Vargas. Da hat’s mich ja (nicht nur in den Fingern) gejuckt aber das liebe Budget hat auch hier einen deutlichen Riegel vorgeschoben. Egal… hängt daheim eh nur rum und verstaubt.

Dann die erste beschissene Überraschung. Man parkt also am Strand, weit und breit kein Auto. Blöderweise genau unter einer Telegrafenleitung. Waren nur 10 Minuten weg, aber auf der Leitung saßen Kormorane und die haben unser schönes weißes Auto so dermaßen zugekackt, das man kaum noch die Tür aufmachen konnt. Geschweige denn das Intervall abzupassen um treffelos ins Fahrzeug einsteigen zu können. Hätte ich da einen der waffensammelnden Spezl aus Texas in der Nähe gehabt hätte ich dem Treiben ein Ende gesetzt… oder mich verletzt….

Am Strand gab’s dann überraschung Nummer zwei, einen Angler der einen knapp 60cm langen Sandhai aus dem Meer gezogen hat. Den hat er dann wieder rein geschmissen, denn der war wohl zu klein und schmeckt auch nach nix.

Also wieder auf die Piste und in Santa Barbara ein schickes Pier entdeckt der fotografischen Vorzüge wir eroieren wollten. Die waren gar nicht so dolle aber dafür stand auf dem Parkplatz neben uns ein Dodge wie unserer aus Arizona, der’s bis hierher geschafft hatte. Nicht übel, zumal das gute Stück auch nicht besser aussah als unserer.

Und weiter geht’s nach Norden. Nicht ohne am Straßenrand noch ein paar Lamas zu sehen… zwar keine wilden sondern Pulloverproduzierer aber immerhin. Tierwelt gab’s heute also genug.

In Pismo Beach haben wir dann einen Strand gefunden, den man mit dem Auto befahren darf. Das wäre mit dem Van natürlich der Knaller gewesen und ich fand’s auch so cool. Irgendwann muss ich das mal machen… aber nicht mit nem Toyota… man hat ja schließlich Stil 🙂

Zum Schluss sind wir noch als Tipp des Tages ins Madonna Inn nach San Luis Obispo. Das heißt so, weil der Erbauer so heißt, nicht wegen anderen Madonnen, denen man so huldigt.
Jedenfalls ist das Ding Kitsch pur. Wir wären zu gern dort abgestiegen und hätten dort auch gerne was gegessen, aber das hätte fast ein Wochenbudget verschlungen. Googelt das mal… da istjedes Zimmer in einem anderen Stil eingerichtet aber immer 10% übers Ziel hinaus. Ich muss noch mal ein bisschen sparen und dann fahr ich da noch mal hin. Aber…. es gab eine Tanzfläche mit Liveband und dann haben wir wie damals uns ein Wasser mit zwei Strohalmen geteilt und haben ein paar Runden zwischen den ambitionierten Baumwollfeldern gedreht. Die haben sich ganz schön ins Zeug geworfen und weil wir auch ordentlich das Parkett poliert haben durften wir uns was wünschen. Das war dann natürlich

Bei mir bist du schoen, please let me explain
Bei mir bist du schoen means you’re grand
Bei mir bist du schoen, again I’ll explain
It means you’re the fairest in the land

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.