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Sheridan, WY – Jamestown, ND

Heute hat endlich mal was geklappt!

Früh schnell 200km hingelegt und bei Chris in Billings aufgeschlagen. Nachdem er mir noch zweimal erzählt hat, wie schnell das schief geht gelrümmte Scheiben zu schneiden, besonders wenn sie alt sind gings auch schon los.
Meine Schablone aufgelegt, angezeichnet und zack den ersten Schnitt gemacht. Ich hab mir fast in die Hose gemacht…. Scheibe umdrehen, zweiten Schnitt und plötzlich ein kleiner Riss. Ich wolte schon hysterisch werden, da meinte er, das macht nix, der geht nicht durch die Schicht. Hat’s dann geschafft die Scheibe heil zu trennen und hat in den kleinen Riss, das Zeug eingefüllt, das man für Steinschläge verwendet…. außhärten lassen and der Sonne bei einem Bierchen und fertig. Das hält nie dachte ich aber nachdem ich gesehen hat wie er die riesige Scheibe an der Bandschleifmaschine versäubert hat und die Ecken abgeschliffen dachte ich mir, dass da doch was dran ist.
Jedenfalls liegt jetzt in meinem Kofferraum eine 2 Zoll gekürzte Scheibe. Große Freude im Haus Unger. Da war ich gleich so erleichtert das ich nicht nach einer neuen Scheibe suchen muss das ich gleich noch mal 800km nach Osten gedüst bin.

Die Gegend ist echt nett… so wie gestern … da durch fahren ist so meditaiv für’s Gemüt und für die Azgen wie die Bontempi-Fahrstuhlvariante von Girl from Ipenima, und jetzt wo ich schon wieder eine Zeitzone weiter bin siehts aus wie in der Lüneburger Heide. Die Kontinentalschwelle habe ich bei der Gelegenheit auch überschritten, ein deutliches Zeichen, dass es nach Hause geht. Wenn ich jetzt hier an eine Baum pinkel landet es nicht mehr im Pazifik sondern im Atlantik. Gut zu wissen…

Noch ein kleiner Gag am Rande… ich düs‘ so durch die Landschaft, klingt’s plötzlich wie Regen auf der Scheibe, nur dass die Scheibe nicht nass wird sondern sich rot färbt. Bin also irgendwie durch einen riesiegen Schwarm Mücken durchgekracht die sich nachts an irgendwelchem Getier gütlich getan haben. Jatzt pappen die auf meiner Front und meiner Scheibe. Sieht aus als hätte ich einen Vampir überfahren.

Ich war so faul und es gab so wenig Neues, dass ich tatsächlich sonst keine Bilder gemacht habe aus das:

Tall and tan and young and lovely
The girl from Ipanema goes walking
And when she passes, each one she passes goes – ah
When she walks, she’s like a samba
That swings so cool and sways so gentle
That when she passes, each one she passes goes – ah

4 Gedanken zu „Sheridan, WY – Jamestown, ND“

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