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Linden, NJ – Hampton, NH

Heute war wieder mal Besuchstag.

Aber erst mal im strömenden Regen durch New Jersey. Gut dachte ich mir, wird die Karre wenigstens ein bisschen sauber. Muss man ja auch positiv sehen, wenn es zum ersten mal seitdem ich hier bin morgens regnet… obwohl…. in New York mit Eve hat’s glaub ich auch geregnet…. kann mich schon gar nicht mehr erinnern…. muss an der Gegend liegen. … egal. Erst mal gab’s einen Blick auf die Skyline von New York durch die Wolken über den Hudson River hinweg. Da wurde ich ja schon fast ein wenige wehmütig wenn ich daran denke, dass hier vor knapp über sechs Wochen mit Eve alles angefangen hat…. kommt mir so vor, als ist das schon ewig her….
Nach ewigem Gegurke durch eine Unzahl von Freeway, Parkways und Highways durch Unmengen an Autobahnkreuzen kamen wir endlich ins Grüne und haben bei Hartford in Connecticut unsere 10000 Meilen geknackt.

Und weil wir so früh los sind und nix weiter spektakuläres sich ereignet hat waren wir schon gegen drei in unserem kleinen Motel in Hampton. Hier gibt’s nen schönen Pool und eine kleine Terrasse mit mit Stühlen vor der Tür aber noch besser…. der Atlantik ist um die Ecke. Ich also das Kind geschnappt und ab in die Fluten. Blöderweise haben die hier im Wasser relativ große Steine im Sand, die Wellen waren ziemlich hoch und das Wasser recht kalt. War also recht lustig aber auch nicht ohne und nach ca. 10 Minuten hatten ich Sand und Salz an und in allen Möglichen stellen wo ich’s nicht haben will und das Kind hat sich auch noch den Fuß zerkratzt. Also ab ins Motel, Kind zusammenflicken und erst man von den Strapazen des Schwimmen Gehens erholen.

Dann wollten wir Domiks Bekannte in Portsmouth besuchen und sind vorher auf der Suche nach einem kleinen Präsent in einem Liquor Store vorstellig geworden. Die Auswahl hat uns schier überwältigt, auch die hier erhältliche Preisklasse (siehe Foto) und Darreichungsform (alles was es bei uns auch gibt, nur in 2l Flaschen) …. ist halt Amerika 🙂 Und noch was Tolles haben wir gefunden, ich dachte ich seh‘ nicht richtig. Einen Whiskey Namens Suntory. Einer meiner Lieblingsfime ist ja Lost in Translation, und eine meine Lieblingszenen als Bill Murray Werbung für Suntory Whiskey machen soll. Bis heute dachte ich immer, das ist ein Filmfake, aber nein, den gibt’s wirklich… seit 1923. Mein Kind hat gleich ne Pulle gekauft und nun heißt es bis zum Abflug jeden Abend: „Zur Primetime heißt es nur Suntorytime“ oder auf englisch -> Film ab 🙂

Jedenfalls hatten wir bis zu dem Date noch etwas Zeit und wir haben uns schnell mal auf japanische Art Portsmouth angeguckt… also das wo wir jetzt sind… in New Hampshire, nicht das mit dem Kino in Virginia… mit Namen haben’s die Amis nicht so… da wir gern alles drei oder viermal verwendet…
Jedenfalls hat uns das Städtchen wieder mal positiv überrascht und es war echt nett hier. Viele kleine Bars und Restaurants, Geschäfte und dazwischen schöne Häuser. Die Ecke mag ich.

Dann haben wir Gena getroffen und waren wir Essen. Auch das war recht kurzweilig und es immer wieder ein Spaß, jemand den man nur in digitaler Form kennt live zu sehen. Bisher hatten wir zumeist Glück. Kann ja auch schief gehen. Aber blöde Sachen passieren nur andern….. ich bin ja auf der Sonnenseite geboren. 🙂 Morgen geht’s noch mal ein paar Kilometer in den Norden. Fjorde fehlen noch auf meiner Liste… dann hatte ich bis auf Gletscher glaub ich alles….:-)

Voyez,
près des étangs,
ces grands roseaux mouillés.
Voyez,
ces oiseaux blancs
et ces maisons rouillées.
 
La mer
les a bercés
le long des golfes clairs
et d’une chanson d’amour,
la mer
a bercé mon cœur pour la vie.
 

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